THE RICHES OF THE NILE

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Ich bin mir sicher, dass einige von euch bereits wissen wo und wie wir unsere la marui Basic Linie produzieren. Ihr habt sicher unsere Posts auf Facebook gelesen oder seid auf unserem Shop beim Stöbern auf unsere Erklärungen zum Thema Produktion gestossen. Das ist kein Wunder, denn wir haben uns bemüht euch dieses Hintergrundwissen näher zu bringen. Nicht nur, weil wir so begeistert sind von unserem fair trade- und bio-zertifizierten Produkt, sondern weil wir euch dieses Privileg – nein, dieses Recht – nicht vorenthalten wollten. Ganz bewusst mit dem Ziel der Transparenz für euch Frauen.

Diesen Blogeintrag widmen wir unserer Hintergrundgeschichte. Wie kamen wir nach Ägypten? Wieso wählten wir gerade ein Land, welches von Konflikt geplagt und umgeben ist als Produktionsort?

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Die (Liebes-)Geschichte beginnt im Jahr 2001, als Liana – Gründerin, Geschäftsleiterin und Grosse-Grösse-Trägerin – mit einer Freundin eine Reise nach Ägypten plant. Kurz nach endgültigem Reiseplan passiert der 11. September in den Vereinigten Staaten von Amerika und die bereits von Flugangst geplagte Reisekollegin springt kurzerhand ab. Liana zögert nur kurz, entscheidet dann aber, dass sie trotz allem die Reise antreten wird. Ein Entscheid voller wunderbarer Folgen.

Sie verlässt nach ein paar Tagen kurzerhand die Touristen-beladenen Hotelkomplexe, die genauso gut irgendwo anders auf der Welt hätten sein können, und lässt sich von einem Einheimischen seine Welt zeigen. Das ist alles was es brauchte, um die Tore zu einem anderen, dem verborgenen Ägypten, zu öffnen. Sie reist mit Beduinen durch die Wüste, besucht Oasen, geniesst das Essen und die Leute und lernt zum Schluss eine unheimlich liebenswürdige Familie in der oberägyptischen Stadt Luxor kennen. Diese führt sie in ihr Dorfleben ein und sie erlebt die Schönheit und Vielfalt Ägyptens aus erster Hand.

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Seit 2001 haben Liana und Samantha viele dutzend male die Familie in Luxor besucht, die Städte – Kairo, Alexandria, Assuan und viele mehr – bereist und Freundschaften geschlossen. Der Kulturunterschied ist natürlich nicht immer einfach aber die „ägyptische Minute“ haben wir gelernt hinzunehmen. Auch, dass alles in Gottes Hand liegt und das oft heisst, dass etwas erst dann passiert, wenn es den Leuten in den Kram passt ist Teil der Kultur. Als la marui als Projekt auf den Tisch kam, war es uns anfangs nicht bewusst, dass Ägypten für die Textilproduktion im Bereich Baumwolle eine Vorreiterin war. Als wir uns mit verschiedenen Ländern beschäftigten mussten wir letztendlich merken, dass die Ägyptische Baumwolle, welche in unserem Fall aus biologischem Anbau stammt und die höchste Faserqualität aufweist, bei weitem die Beste Wahl war.

Das Netzwerk in Ägypten, welches bereits bestand, sorgte für einfacheren Zugang und das Wissen über Kultur und Bräuche half beim Verhandeln und Kommunizieren. Die Liebesbeziehung zu Ägypten hält an und bringt euch die Reichtümer des Nils Kleidungsstück für Kleidungsstück ein kleines bisschen näher.

TERMINOLOGY, BODIES AND SOCIETY

Recently, several women* have discussed the term „plus size“ in the media and are adamant about it being removed from our active vocabulary. You ask why is the term so hated? If there is a positive way of saying fat women, wouldn’t plus size then be a great term to use?

Well, that is true, if that is the extent of your wishes. If as women and as part of today’s society we want to be termed and therefore confined within that space, then plus size is a great term to use. And to be honest, I kinda like it, too. It’s energetic, sounds kinda fun and gives the ‚body large‘ community an identity through being named and identifiable.

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But it also means that we are being differentiated. We are not the same as ’normal‘ women or everyone else in the fashion industry (which basically means all the ’skinny‘ people and fashion). We are the others. ‚Otherness‘ is a common term used in Anthropology and Ethnology to describe the feeling of being an outsider, and the feeling of seeing someone as an outsider. It goes both ways and thus creates difference, not in the sense of individuality but negative distinction. As such, societies and we as humans should not strive to negatively differentiate ourselves from other humans. We should see common factors and promote ‚togetherness‘.

In the plus size dialogue this translates to getting rid of a term to differentiate large bodies and their fashion, lifestyle and identities from the norm. Rather than finding a better, more suited term or getting people to accept plus size as something not apart from them, the goal should be to remove terminology all together. If there is no term and fixed identity to judge and categorize women by, we can start talking about acceptance of different body images and lifestyles.

We can start talking about fashion.

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*Both Ashley Graham and Melissa McCarthy have spoken very eloquently about this topic. Check out their videos and interviews online for more details!

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Melissa McCarthy agrees with Ashley Graham about the negatives of the ‚plus size‘ label (external link)

SOMETHING ABOUT LA MARUI

Diesen ersten Eintrag schreiben wir vom la marui team, um euch Einsicht in unsere Philosophie, Werte, Produktion und vieles mehr zu verschaffen.

Liana Zanin und Samantha Khairallah heissen wir und sind ein Zwei-Generationen-Team. Da la marui unser schwer erarbeitetes Wunschprojekt ist, möchten wir vieles im Online-Shop direkt selber machen, so zum Beispiel auch den marui blog. Von Anfang an merkten wir, dass es uns unglaublich wichtig ist, euch Qualität liefern zu können. Da wir oftmals selbst am meisten Einsicht haben und immer mit Herz bei der Sache sind, möchten wie deshalb gerne so lange wie nur irgend möglich in allen Bereichen von la marui persönlich involviert sein.

So haben wir uns auch entschieden die Basic Collection, die nun im SHOP für euch bereit ist, selbst produzieren zu lassen. Wir haben uns in Ägypten tolle Partnerunternehmen dazugeholt, um euch die besten Materialien liefern zu können. Wir arbeiten dort mit SEKEM und deren Textilabteilung NatureTEX zusammen, die uns zertifizierte, biologisch angebaute und fair gewonnene Baumwolle liefert und verarbeitet.

Die sehr langfasrige ägyptische Baumwolle war schon immer bekannt für ihre hohe Qualität und Hautverträglichkeit. Die Entscheidung in Ägypten zu produzieren fiel also leicht und wir haben das mit der Hautverträglichkeit natürlich gleich selber ausprobiert. ?

Wir sind uns sicher, dass ihr auch super-zufrieden damit sein werdet.

Wie uns die Qualität der Materialien wichtig ist, sehen wir uns auch in anderen Bereichen verpflichtet die Qualität an oberste Stelle zu platzieren. Wir möchten, dass ihr als Kundinnen und Frauen durch unseren Shop, den Blog und das soziale Netzwerk nicht nur Einblicke in das Unternehmen, sondern volle Transparenz in unseren Meinungen und Gedanken als Gründerinnen erlebt und ein einmaliges Einkaufserlebnis geniesst.

Unser Wunsch ist, dass la marui nicht nur einfach ein weiterer Online-Shop wird, sondern eine Vorreiterin – eine Hybridform zwischen Netzwerk und Shop. Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, dass la marui positive und faire Botschaften senden soll, damit wir Frauen uns angesprochen und respektiert fühlen.

Hierzu noch einen kleinen Einschub; die Mode von la marui ist für füllige Frauen. Wir haben unser Motto als Wunsch einer Mode-Demokratie formuliert und möchten, dass – ganz unabhängig von Grösse – alle Frauen sich so kleiden können, wie es ihnen passt. Was es aber nicht heisst, ist dass wir ungesundes Körpergewicht – sei es zu wenig oder zu viel – gutheissen wollen. Die Diskussion um Körpergewicht nehmen wir sehr ernst und haben uns entschieden, dass la marui das ‚positive body image‘ (das positive Körperbild) fördern soll.

Wir freuen uns unendlich auf euch und euer feedback!

Bitte lasst uns wissen, wenn ihr Anregungen, Ideen und weiteres habt.

Liana und Sam

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